Nach dem etwas längeren zweiten Eintrag, der sich neben der zweiten Kurseinheit ebenso mit der Unterrichtsbeobachtung beschäftigt hat, soll dieser Post etwas kürzer ausfallen und sich vordergründig mit der dritten Einheit des Kurses Neue Medien beschäftigen.
Der grobe Ablauf dieser drei Stunden war schon im Vorfeld mehr oder weniger bekannt, da eine Reihe von Präsentationen auf dem Plan standen. So starteten wir auch nach einer kurzen Einleitung von Frau Prof. Paireder zum Thema Feedback gleich mit ebendiesen. Es handelte sich dabei um eine Vorstellung der jeweiligen Gruppenthemen, die in weiterer Folge auch im Mittelpunkt unserer Unterrichtseinheiten im Dezember stehen werden. Wir sollten uns daher mit der Thematik auseinandersetzen und den anderen Gruppen einen groben Einblick in die Schwerpunkte gewähren sowie eine Auswahlbibliographie vorlegen. Gleichzeitig war die Aufgabe der Zuhörer eine spezielle Art von Feedback zu geben und zwar in Form von kleinen Zetteln, auf denen positive Punkte des Vortrages vermerkt und gleichzeitig Anregungen gegeben werden sollten. Jede Gruppe erhielt eine andere Farbe und nach Beendigung der Referate konnte das Feedback gelesen werden.
Zunächst aber zu den Präsentationen selbst: besonders aufgefallen ist mir dabei, dass im Prinzip alle Gruppen schon einen guten Einblick in die entsprechenden Bereiche hatten und auch die Art und Weise der Inhaltsvermittlung gut gelungen ist. Jedes Team verwendete entweder eine Mind-Map oder Wordle, was ja auch in der Aufgabenstellung verlangt wurde. Darüber hinaus kam es aber auch zum Einsatz von Power Point Präsentationen, die das Ganze noch ein bisschen übersichtlicher machten. Meine Gruppe präsentierte das Thema Alexander der Große und benutzte dazu sowohl Wordle als auch eine Power Point Präsentation. Wir beschäftigten uns auch schon mit der Unterteilung der Aspekte, die wir im Unterricht ansprechen möchten, was aber noch nicht verlangt war und uns auch von Prof. Paireder erklärt wurde. Somit referierten wir mehr über das Thema selbst bzw. die für uns zentralen Punkte im Bezug auf Alexander den Großen in Kombination mit Asyl und Migration. Im Anschluss erhielten wir einige Anregungen von Prof. Paireder und auch das Feedback unserer KollegInnen lieferte durchaus interessante Ideen, die wir mit Sicherheit miteinbeziehen werden.
Nachdem alle Präsentationen beendet waren und auch jede Gruppe ihr Feedback erhalten hatte, gingen wir zum nächsten Punkt über, nämlich den Kompetenzen. Ohne Zweifel sind diese für den Unterricht unumgänglich, weshalb ich schon in einige Kursen und Seminaren sehr ausführlich darüber erfahren habe und auch schon eine Reihe von Übungen dazu absolvieren musste. In Folge dessen war die Thematik alles andere als neu für mich und auch vielen meiner KollegInnen ging es nicht anders. Wir besprachen zunächst das zirkuläre Modell, bevor wir dann eine Übung zum Zuteilen von den einzelnen Kompetenzen erledigten. Obwohl dies definitiv kein Neuland für mich war, fand ich doch einige Beispiele ziemlich knifflig und war auch bei der gemeinsamen Auflösung bei mehreren Punkten durchaus überrascht, wodurch mir klar wurde, dass man Kompetenzen nicht oft genug üben kann, um sie dann auch wirklich alle konkret zu verstehen und zuordnen zu können.
Mit einem Ausblick auf die kommende Einheit, bei der es sich um eine Online-Einheit handeln wird, neigte sich der Kurs dem Ende zu und wir verließen nach drei wieder einmal äußerst kurzweiligen Stunden den Seminarraum. Da ich noch nicht wirklich weiß, was mich erwarten wird, bin ich schon gespannt auf die Umsetzung der Online-Variante und freue mich auf kommende Woche.
Bis bald,
David
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