So, nach einigen Problemen mit meinem Laptop ist es mir endlich wieder möglich meinen Blog weiterzuführen. Daher werde ich diesen Eintrag gleich nutzen, um zum einen über die zweite Einheit kurz zu reflektieren, zum anderen um ein paar Gedanken zur Unterrichtsbeobachtung niederzuschreiben.
Zunächst aber zur zweiten Kurseinheit: dieses Mal stand nach einigen organisatorischen Punkten zu Beginn die Gruppeneinteilung im Vordergrund. Dabei wurde ganz im Sinne des Kurses auf alt hergebrachte Methoden der Einteilung verzichtet und stattdessen der gesamte Prozess via Moodle gehandhabt. So hatten wir die Möglichkeit uns einem Thema zuzuteilen, wobei in keiner Gruppe mehr als 5 Personen sein sollten. Während manche Themen schnell vergriffen waren, entschied ich mich für Alexander den Großen, da sowohl der Termin der Unterrichtseinheit gut für mich passte, als auch die Thematik mehr als interessant für mich schien. Nach einigen Minuten und der einen oder anderen Diskussion bezüglich Gruppeneinteilung, konnten sich schließlich alle einigen und die Gruppen waren gebildet. Gleich im Anschluss setzten wir uns entsprechend zusammen und nutzten die letzte halbe Stunde der Einheit, um uns im Team ein bisschen kennenzulernen bzw. das Thema kurz zu besprechen. Auch dieser Abschnitt verlief tadellos und ich bin mit der Einteilung sehr zufrieden, da meine KollegInnen Kerstin, Sylvia und Dino äußerst nett sind, gleichzeitig die Arbeitsaufteilung bei uns sehr gut funktioniert und sich jeder entsprechend einbringt.
Abgesehen von der Gruppeneinteilung wurden uns in der zweiten Kurseinheit einige Präsentationstools vorgestellt und auch die Anwendung näher gebracht. Mir war Prezi zwar schon bekannt, Glogster und Google Docs waren für mich aber noch Neuland. Nichtsdestotrotz konnten mich alle Tools überzeugen und ich werde in nächster Zeit versuchen mit allen vorgestellten Programmen zu arbeiten.
Darüber hinaus setzten wir uns auch noch mit Wordle und Mindmeister, zwei weiteren äußerst interessanten Online-Tools, die wir im weiteren Verlauf auch schon für unsere Präsentation und die Adressatenanalyse in der Schule verwendet haben, mehr dazu aber später.
Zusammenfassend kann man sagen, dass auch diese Einheit wieder sehr aufschlussreich war und wie schon in der Woche zuvor wie im Flug vergangen ist, was ja bekanntlich nicht bei allen Seminaren der Fall ist!
Nun aber zum zweiten großen Punkt dieses Eintrags, nämlich der Unterrichtsbeobachtung. Hierbei besprachen wir im Vorfeld in der Gruppe, wer sich mit welchen Aspekten der Beobachtung auseinandersetzt und wie wir die Adressatenanalyse gestalten. Ich entschied mich für die Interaktion und wollte mich mit meinen beiden Beobachtungsfragen zum einen der Interaktion zwischen Lehrer und SchülerInnen widmen, zum anderen aber auch auf den Umgang der SchülerInnen untereinander achten. Für die Adressatenanalyse überlegten wir uns gleich den Einsatz eines für uns neuen Online Tools und zwar Mindmeister, einem Programm, das zum gemeinsamen Erstellen von Mindmaps hervorragend geeignet ist. So wollten wir das Vorwissen der Klasse zum Thema Alexander der Große erkunden und ebenso mit einem neuen Tool Abwechslung in den Unterricht bringen. Bei der Umsetzung kam es dann zwar zu ein paar kleineren technischen Problemen, trotzdem fand ich die Adressatenanalyse gelungen. Die SchülerInnen waren von Beginn an motiviert und nutzten auch Mindmeister ohne Schwierigkeiten. Einzig die Tatsache, dass das Tool nach einigen Minuten nicht mehr reagierte und die letzten Einträge nicht mehr umsetzen konnte, ärgerte mich ein wenig. Nichtsdestotrotz bekamen wir einen ersten Eindruck über den Wissensstand der Klasse, auf den wir mit Sicherheit in unserer Unterrichtseinheit aufbauen können, auch wenn wir unseren Schwerpunkt etwas anders setzen und nicht unbedingt auf die kriegerischen Leistungen Alexanders eingehen werden.
Von der restlichen Hospitation nahm ich einige wichtige Eindrücke über die Klasse mit, die ich bei der weiteren Planung auf alle Fälle berücksichtigen werde. So konnte ich beispielsweise schon erkennen, welche SchülerInnen sich oft zu Wort melden und wer eher weniger zum Unterricht beiträgt. In dieser Hinsicht ist es mir wichtig, dass wir jede/n Einzelne/n in unsere Einheit einbinden und zur Mitarbeit anregen, was natürlich alles andere als leicht sein wird.
Auch wenn wir nur für 50 Minuten in der Klasse waren, habe ich definitiv Lust auf mehr bekommen und freue mich schon im Dezember gemeinsam mit meiner Gruppe zwei Stunden gestalten zu dürfen.
David
P.S: Der nächste Eintrag lässt nicht mehr so lange auf sich warten!!