Im Zuge des Kurses "Neue Medien in Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht" sollen wir ganz im Sinne des Titels auch unsere Reflexionen zum Kurs und den erarbeiteten Inhalten mittels eines Blogs führen. Für mich ist diese Art des Tagebuchs (wenn man es überhaupt so nennen kann) neu, daher werde ich meinen Gedanken einfach einmal freien Lauf lassen.
In der ersten Einheit des Kurses haben wir neben dem typischen Prozedere des Aufnahmeverfahrens eine kurze Vorstellungsrunde gemacht, in der jede/r über sich und die Erwartungen an die Lehrveranstaltung sprechen sollte. Nachdem dies erledigt war und wir auch einen kurzen Überblick über den Semesterplan und die vor uns liegenden Aufgaben erhalten hatten, gingen wir gleich zum eigentlichen Thema des Kurses über, nämlich Asyl und Migration. Wir sprachen über die Möglichkeiten diese Punkte im Geschichtsunterricht zu integrieren und führten gleich eine der Methoden durch, indem wir mit dem Smartboard arbeiteten und jede/r auf einer Weltkarte Migrationsbewegungen im Laufe der Geschichte einzeichnen sollte, was meiner Meinung nach eine wirklich interessante Aufgabe war und zugleich auch die Stimmung in der Gruppe auflockerte. Abschließend erhielten wir noch eine genaue Erläuterung der Aufgaben, die neben dem Erstellen des Blogs auch ein Update des Moodle-Profils und das Verfassen eines persönlichen Profils umfassten.
Nach der ersten Einheit ist mein Eindruck von der Lehrveranstaltung sehr positiv, da die 2 Stunden wie im Flug vergingen und äußerst kurzweilig waren, was man ja nicht unbedingt von allen Kursen und Seminaren sagen kann. Ich hoffe, dass es ähnlich weitergeht und die Stunden weiterhin interessant und aufschlussreich gestaltet werden. In Sachen Erwartungen an den Kurs wäre es mir wichtig viele neue Tools für den Geschichtsunterricht kennenzulernen und vor allem die Einbindung in ebendiesen zu lernen. Auch wenn ich mich im Grunde gut mit Neuen Medien auskenne und vor allem im Zuge meines Zweitfachs Spanisch schon viele Möglichkeiten erfahren habe, bin ich doch gespannt, wie dies im Geschichtsunterricht aussehen wird. Daher finde ich es auch so wichtig, dass wir im Laufe des Semesters eine Stunde in einer Schulklasse halten werden, da das theoretische Wissen zwar essentiell ist, man aber erst durch die tatsächliche Umsetzung den wirklichen Umgang mit Neuen Medien lernt.
Ich freue mich schon auf die weiteren Sitzungen und bin gespannt, was mich erwartet.
Bis demnächst,
David
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